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Farbgeschichten

Der Stoff, aus dem die Farben sind

Was sind eigentlich Pigmente?

Sie sind der farbgebende Bestandteil einer Farbe. Es handelt sich dabei um staubfein zermahlene, wasserunlösliche Pulver. Ihren Ursprung können sie aus Mineralien, Erden und sogar edlen Gesteinen haben, synthetisch hergestellt sein oder auch von Pflanzen stammen.

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Seit jeher sammeln Menschen Farben – oft mit erstaunlichen und abenteuerlichen Geschichten.
Wie entstand Indisch Gelb? Wurde Napoleon durch ein giftiges Grün gefährdet? Und woraus bestand das mysteriöse Mumienbraun?

Begib dich auf eine kurze Reise durch die faszinierende Welt der Aquarellfarben und Pigmente.
Entdecke spannende Fakten, praktische Tipps und Wissenswertes für deine Leidenschaft rund um handgemachte Aquarellfarben, Farbpigmente und die „große Welt der kleinen Näpfchen“.

Gummi Arabikum, wasserlöslischer Bestandteil des Bindemittels für Aquarellfarbe, Baumsaft der Akazie

Mit "Baumsaft" malen?

Damit die wertvollen Pigmente am Papier, der Leinwand, auf Metall oder auf Holz haften bleiben, braucht es ein Bindemittel, das die staubfeinen Farbkörnchen umhüllt und auf dem Untergrund haften lässt. Das Bindemittel bestimmt übrigens die Farbart - mit ein wenig Leinöl entsteht zum Beispiel eine Ölfarbe.

Bei Aquarellfarben ist es der Saft der Akazie, das Gummi Arabikum.
Die bernsteinfarbenen, getrockneten Brocken haben die Eigenschaft mit Wasser immer wieder lösbar zu sein.
So kannst du die Farben aus dem Näpfchen, aus dem Kasten oder sogar auf dem Papier immer wieder aktivieren und bis zum letzten Pigment nutzen.


Schon gewusst:
Nicht nur in Aquarellfarben, sondern auch in vielen unserer Lebensmittel versteckt sich Gummi Arabikum. Schau mal genau auf die Zutatenliste. Oft versteckt sich der Saft der Akazie hinter der Nummer E414.

Verarbeitung von Ziegel zu Pigment

Befreiende Farben

Das Besondere an Aquarellfarben liegt in ihrer Freiheit. Schon früher wie heute ermöglichen sie Künstlerinnen und Künstlern, völlig unabhängig vom Atelier zu arbeiten – ohne Staffelei, ohne schwere Leinwände und ganz ohne geruchsintensive Lösungsmittel. Alles, was du brauchst, ist dein Aquarellkasten, etwas Wasser und Papier.

Ob als Farbbrocken, gepresst, in Porzellannäpfchen oder in handlichen Metallkästen: Die kleinen Näpfchenfarben wurden schnell zu beliebten Begleitern für alle, die unterwegs oder spontan kreativ werden wollen.

Genau diese Unabhängigkeit macht ihren Charme aus – denn Aquarellfarben können ebenso eigenwillig, lebendig und überraschend sein, wenn man ihnen freien Lauf lässt. Ihre Leichtigkeit, Transparenz und Unberechenbarkeit machen die Aquarellmalerei zu einem einzigartigen Erlebnis.

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Edle Näpfchen

Die klassischen Aquarellfarben in Porzellannäpfchen haben eine lange Tradition und stehen für zeitlose Eleganz. Bereits im 18. Jahrhundert wurden handgemachte Farben in kleine, feine Porzellanschälchen gepresst - sie schützten die Farben, machten sie langlebig und gaben Künstlerinnen und Künstlern ein stilvolles, tragbares Format. Diese Näpfchen sind nicht nur praktisch, sondern auch ein kleines Kunstwerk für sich: glatte Oberfläche, edles Material, perfekt für alle, die die Aquarellmalerei als besondere Leidenschaft leben.
Heute sind viele Aquarellfarben in Kunststoffnäpfchen erhältlich. Sie sind zwar praktisch und bruchsicher, können aber niemals die Eleganz, das haptische Vergnügen eines Näpfchens aus Keramik oder Porzellan ersetzen. 

Nach vielen Versuchen, Geduld und stetiger Weiterentwicklung gibt es wieder handgefertigte, edle Näpfchen mit tollen Glasuren, die sogar ideal in unseren hochwertigen Holzkasten passen.
Keramik, Holz, reine Aquarellfarben - Was will man mehr?

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Historische Schätze

Früher kamen Aquarellfarben nicht nur in Porzellan, sondern auch oft in kleinen Metallnäpfchen daher. Vor allem im 19. und frühen 20. Jahrhundert waren sie der Standard: robust, handlich und perfekt für Künstlerinnen und Künstler, die mit Skizzenbuch und Farbkasten durch die Welt zogen.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg verdrängten Kunststoffnäpfchen die metallenen Klassiker und auch die schönen Porzellannäpfchen: leichter, billiger, moderner.
Heute wirken die alten Metallnäpfchen fast wie Zeitkapseln - Lieblingsstücke für Sammler und alle, die eine kleine Portion Nostalgie in ihrem Farbkasten lieben.

In den kleinen Metallnäpfchen ruhte früher ein ganz besonderer Schatz. Die Aquarellfarben wurden separat hergestellt und in Farbblöcken gepresst. Diese wurden auch Farbkuchen genannt und manchmal mit einen Tropfen Gummi Arabikum auf den Metallnäpfchen befestigt. Oft wurden sie mit feinen Ornamenten, Bildern und Hinweißen auf den Hersteller verziert. Im Licht glänzten die edlen Blöcke oft leicht.
Auch nach teilweise über 100 Jahren funktionieren diese Farben noch immer - ist das nicht erstaunlich?

Nach Vorbild der nostalgischen Näpfchen um ca. 1885 aus Paris entstanden kleine Mischpaletten aus Keramik, die ihr euch nach Hause holen könnt.
Die 150 Jahre alten Metallpfannen kommen aus dem Haus Bourgeois Ainè, das 1867 in der Hauptstadt Frankreichs ein Ladengeschäft für Künstlerbedarf eröffnete. Der Gründer Joseph Bourgeois Ainè spezialisierte sich vor allem auf das entwerfen wunderschöner Malkästen und stellte die ersten giftfreien Farben her, die vor allem auch für Schulmalkästen geeignet waren.
Und giftfreie Farben waren damals noch keine Selbstverständlichkeit.

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Die giftigsten Pigmente

Über Jahrhunderte hinweg griffen Künstler, Handwerker und sogar die Industrie zu Pigmenten, die wir heute als hochgefährlich einstufen würden. Der Grund war einfach - nichts leuchtete so intensiv, deckte so gut oder hielt so dauerhaft wie jene Farben, die aus Arsen, Blei oder Quecksilber hergestellt wurden. Leuchtende Grüntöne für Tapeten, strahlendes Weiß für Ölbilder, satte Rottöne für Manuskripte - viele dieser Effekte waren mit den damals verfügbaren sicheren Materialien schlicht nicht erreichbar. Die Toxizität war oft unbekannt oder wurde unterschätzt, und so fanden diese Pigmente ihren Weg in Kunstwerke, Alltagsobjekte, Kosmetik und sogar in Wohnräume. Erst mit dem Fortschritt der Chemie und wachsendem Bewusstsein für Gesundheitsgefahren verschwanden sie allmählich aus dem Gebrauch.

Heute gibt es die Pigmente kaum noch. Man findet sie noch für den Restauratorenbedarf, oder ab und zu in sehr alten Kästen und als Dachbodenfund. Sollte dir mal ein sehr altes Pigment oder ein antiker Farbkasten begegnen, sei lieber vorsichtig. Besonders diese 3 Pigmente hatten es in sich:

Scheeles Grün (Kupferarsenit) & Pariser Grün / Schweinfurter Grün (Kupferarsenat-Acetat)
Diese Pigmente enthalten Arsen und wurden auch in Tapeten, Textilien und der Malerei (18.–19. Jh.) verwendet. Gerüchte besagen, dass Napoleons Schlafzimmer auf St. Helena mit einer giftgrünen Tapete tapeziert war, die das "Scheeles Grün" enthielt und zu seiner langsamen Vergiftung und seinem Tod beitrug.
Diese Pigmente sind hochgiftig, zersetzt sich in feuchter Luft und setzt giftige Arsenverbindungen frei. Dies führte nachweislich zu Vergiftungen.
Schweinfurter Grün ist dabei noch giftiger, als Scheeles Grün und konnte über Hautkontakt oder Einatmen tödlich sein.

Bleiweiß (Basisches Bleicarbonat)
Dieses Pigment enthielt Blei. Das Heimtückische war nicht nur die Herstellung mit Essig und sogar Pferdemist, sondern auch die Verwendung in Kosmetik für eine vornehme, blasse Haut.
Dies führte zu chronischen Bleivergiftungen (Nervenschäden, Blutbildungsstörungen). In vielen Ländern wurde Bleiweiß erst seit dem 20. Jahrhundert verboten.

Zinnober / Vermilion (Quecksilbersulfid)
Das leuchtende Rot enthielt Quecksilber.
Bei Verarbeitung und vor allem auch beim Abbau in den Quecksilberminen konnten giftige Quecksilberdämpfe freigesetzt werden. Eine Quecksilbervergiftung äußert sich vor allem durch neurologische Beschwerden wie Zittern, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen bis hin zu Reizbarkeit oder Depression. Häufig treten zudem Taubheitsgefühle, Koordinationsprobleme und Schlaflosigkeit auf.

Ich glaube wir sind uns einig, dass wir froh sind, diese Substanzen nicht mehr in unseren Farben und Alltagsgegenständen befürchten zu müssen.

Hinweiß: Auf dem Foto siehst ein paar Pigmente aus meiner Sammlung, doch nicht die giftigen Originale. Ich sammle sehr gerne Pigmente, aber nicht zu jedem Preis. An der Vielfalt der Reagenzgläser siehst du auch, wie viele leuchtende, tolle und unbedenkliche Pigmente es in diesen Farbwelten gibt.

Vielleicht begegnet dir mal einer der alten Namen mit dem Zusatz HUE.
HUE bei Aquarellfarben bedeutet, dass die Farbe kein echtes, traditionelles Pigment enthält, sondern eine Nachahmung (Imitat) dieses Pigments ist. Dies begegnet dir bei den unbedenklichen Versionen giftiger Pigmente, aber auch bei Rezepturen, die verloren gegangen sind, wie Indisch Gelb.

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Blaues Gold

Nichts war teurer, als reines Blau. Als Primärfarbe ist sie nicht zu ersetzen.
Damals gab es nur wenige Wege um an das blaue Pigment zu kommen. Waid und Indigo ergaben durch Fermentation ein tiefdunkles Blau.
Die aufwendige "Waschung" des Halbedelsteins Lapis Lazuli brachte ein leuchtendes Blau hervor, dass teurer war als Gold.
Heute findet man diese Pigmente kaum noch, da sie durch synthetische Alternativen ersetzt wurden.
Außer hier.

Maya Blau

Dieses besondere Pigment wurde schon im Jahr 800 vom Volk der Maya hergestellt. Es besteht aus echtem Indigo und einem Silikat. Das Gemisch wird über mehrere Stunden auf 100-250 Grad erhitzt. Das macht es extrem witterungs- und lichtbeständig.

Mit diesem Prozess kann Maya-Blau ganz unterschiedliche Nuancen haben. Türkis, grünlich, meerblau bis tiefblau sind möglich. Bei mir seht ihr gerade die helle Variante.

Als Aquarellfarbe ist sie sehr lasierend und transparent und eignet sich so wunderbar zum illustrieren von Himmel und Wolken.

Die Geschichte der Farbe steckt auch voller makaberer und schauriger Details.

Mit Maya-Blau wurden nicht nur Gemälde oder Wände bemalt.

Als heilige Farbe wurden auch Menschen mit Maya Blau bemalt - die als Opfer für die Götter endeten.

Indigo

Echtes Indigo aus Indigofera tinctoria ist kaum noch im Handel zu finden, da es durch synthetische Alternativen abgelöst wurde.
Du erkennst das echte Indigo noch an dem Pigmentcode NB1, wobei das "N" auf den natürlich, pflanzlichen Ursprung hinweist.
Das echte Indigo hat durch die Fermentation einen typischen, leicht strengen Eigengeruch - dies ist ein Erkennungszeichen.

Schon gewusst:
"Blau machen" kommt aus der Indigofärberei, denn erst in Verbindung mit Sauerstoff zeigt sich die tiefblaue Färbung.
Nach dem Färbeprozess hatten die Arbeiter nichts weiter zu tun, als die leicht gelblich bis grünlichen Stoffe aufzuhängen und zu warten. An der Luft passierte nun das blaue Wunder.

Lapislazuli & Lapislazuli Asche

Gewonnen wird das kostbare blaue Pigment durch einen mühsamen Prozess. Der Rohstein wird mit dem Hammer zerkleinert und mit Mörser und Stößel zu einem feinen Pulver zermahlen. Das Pulver wird mit einer Bienenwachs-Harz-Mischung eingerührt und um die drei Tage ruhen gelassen.
Die Masse wird nun in ein Laugenbad gegeben und geknetet. Die blauen Pigmente, das Lasurit, ist hydrophil, also "wasserliebend", während alle anderen Bestandteile hydrophob sind. Alle anderen Bestandteile bleiben so in der Wachs-Mischung. Der Vorgang des Knetens kann mehrere Stunden dauern. Nach zwei Stunden wird die Schüssel gewechselt und eine weitere Stunde geknetet, danach kommt die nächste Schüssel. So erhält man verschiedene Qualitäten. Die erste Waschung ist von reinster, tiefblauer Intensität, die letzte noch ein Graublau, die sogenannte Lapislazuli Asche oder auch Ultramarinasche.

Aus 100 Gramm des Halbedelsteins können nur ca. 4 Gramm reines, tiefblaues Pigment gewonnen werden. Lange Zeit gehörte Lapislazuli zu den teuersten Pigmenten, da die Farbe Blau in der Natur kaum vorkommt. 

Die Gewinnung und Verarbeitung von Lapis Lazuli blieb über die Jahrhunderte eine Kunst für sich, bewahrt von Generation zu Generation. Die komplizierte Herstellung soll auf arabische Alchemisten zurückzuführen sein. Sein intensives Blau, durchsetzt mit goldenen Pyritadern, weckt bis heute die Neugier und Bewunderung von Künstlern, Sammlern und Liebhabern weltweit.

In der modernen Welt wird Lapis Lazuli nicht mehr nur für Kunst für die Darstellung der Jungfrau Maria und Schmuck verwendet. Sein tiefes Blau symbolisiert nach wie vor den Himmel und die Weite, während seine Geschichte und Herkunft uns daran erinnern, dass Farben mehr als nur visuelle Eindrücke sind - sie tragen die Essenz unseres kulturellen Erbes in sich.
Auch wenn das synthetisch hergestellte, viel günstigere Ultramarin den echten Lapislazuli verdrängt hat, bleibt er ein wahrer Schatz.

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Farbpaletten - finde deine Lieblingsfarben

Endlich ist es soweit! Seit November 2025 gibt es sie – die kleinen, vielseitigen Aquarellkästen, die Platz für 8 bis 12 Farben bieten. Dieses kleine Platzwunder passt mühelos in jede Handtasche und findet sogar am allerkleinsten Malplatz noch Raum. Ideal für unterwegs, Urban Sketching oder spontane Kreativmomente.

Doch die große Frage lautet: Wie füllst du deinen leeren Kasten? Und wie findest du dein persönliches Farbkonzept? Hier findest du ein paar Tipps:


1. Die Mischfreudigen

Eine solide Basis besteht meist aus warmen und kalten Versionen der Primärfarben:

  • warmes und kaltes Gelb
  • warmes und kaltes Rot
  • warmes und kaltes Blau
  • optional warmes und kaltes Grün (Sekundärfarben)

Mit diesen acht Tönen kannst du nahezu alle Farbmischungen herstellen. Achte außerdem darauf, dass die Farben aus nur einem Pigment (Pure) und nicht granulierend sind, daraus entstehen die besten Mischergebnisse.


2. Comfort Colors

Frag dich: Welche Farben greife ich intuitiv immer wieder an?
Ob Erdtöne für Landschaften, Türkis und Blau für Meeresmotive oder ein spezielles Rosa für florale Illustrationen, schau genau hin auf welche 8 - 12 Farben du nie verzichten kannst und stelle dir eine Palette nur mit deinen liebsten und am meisten genutzten Tönen zusammen.

3. Die Schatzkiste

Du liebst Pigmente und ihre Geschichte? Wie wäre es mit einem Minikasten voller seltener Farben, wie Lapis Lazuli, Meteoritenbraun, echtem Indigo und dem originalem Sepia? Mach deinen leeren Kasten zum besonderen Highlight mit Geschichte.

4. Mach dir Farbswatches

Bevor du deine Näpfchen endgültig auswählst, kannst du dir mit Farbkarten nach Lust und Laune eigene Paletten legen. So kannst du dir immer wieder neue Kombinationen legen tauschen und ergänzen.
Neue Farben entdeckst du immer wieder mit den "Dotti Sammelkarten", die Farbproben helfen dir nicht nur die handgefertigten Schätze kennenzulernen, sondern inspirieren dich auch zu harmonischen Kombinationen.

Hier zeige ich dir ein paar inspirierende Farbpaletten:

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Greenery

Ein Mix aus sanften, kräftigen, erdigen und strahlenden Grünnuancen machen diese Palette perfekt für alle, die nicht genug von botanischen Illustrationen bekommen. Ein Grünton mit zarten goldenen Schimmer bringt besonderen Glanz in die Farbauswahl.
Eukalyptus, Mint, Golden Olive, Indigo Grün, Natural Green, Reptile, Moss, Pistazie

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Retro Vibes

Herrlich gedeckte Nuancen für Liebhaber von Illustrationen mit Retro-Charme.
Ob Oldtimer, Kassetten, Figuren im Stil der 60er, 70er und 80er - mit dieser Kombination machst du eine Zeitreise.
Buff Titanium, Mystical Saffron, Pumpkin Spice, Gubbio, K2 Umbra, Sea Grass, Lagoon, Soft Blue

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Soft Palette

Ganz Zart und Sanft wird es mit einer Mischung aus pastellen kreidigen Tönen, lasierenden Aquarellfarben und zartem Schimmer in herrlich harmonischen Nuancen. 
Peach Blush, Champagner Gold, Nelke hell, Taupe, Eukalyptus, Nebelgrau, Glistening Forest, Mystical Leaves

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Blueberry Fields

Ausdrucksstarke Grün-, Blau- und Violettnuancen erinnern an saftige Blaubeeren, märchenhaft mystische Motive und Fabelwesen.
Eukalyptus, Mystical Leaves, Peacock Feather, Indigo genuine, Wild Rose, Chinacridon  Violett, Mystical Violett, Syringa

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Calm Clarity

Herrlich klare, pudrige, schimmernde, historische, granulierende und kräftige Blautöne. Frostige, ruhige Ausstrahlung.
Ultramarin Blau, Phthaloblau grünlich, Sicopalblau, Indigo genuine, Mystical Blue, Puderblau, Frosty Blue (Perlglanz), Ultramarin Violett

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Colors of Christmas

Du liebst die Adventszeit und malst besonders gerne weihnachtliche Motive?
Stell dir deine liebsten Farben für die dunkle und gemütliche Zeit zusammen.
Eisenoxid Bordeaux, Champagner Gold, Silva Green, Buff Titanium, Haselnuss, Mars Schwarz, Poppy, Broom Sparkle

Dotti Sammelkarten, Proben handgemachter Aquarellfarbe, handgefertigte Farbproben für Watercolor, illustrierte Farbproben
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Dotti Sammelkarten

Was gibt es Schöneres, als neue Farben zu entdecken? Natürlich: die kleinen Schätze zu sammeln und direkt damit zu experimentieren.

Die Sammelkarten sind nicht nur liebevoll mit kleinen Motiven in der jeweiligen Farbe gestaltet, sondern enthalten auch ein Dotti - eine echte Farbprobe. Schon an diesen Kärtchen wirst du merken, wie ergiebig und lebendig die handgemachten Aquarellfarben sind. Gleichzeitig bekommst du dank der Bilder Inspirationen, was du sofort damit malen kannst.
Auf jeder Karte findest du außerdem den Pigmentcode, den Farbnamen und weitere spannende Fakten.

In jeder Bestellung wartet eine der Sammelkarten auf dich. Und wenn du noch tiefer in die Farbwelt eintauchen möchtest, gönn dir das Sammelkarten-Set mit zehn unterschiedlichen Farbproben - eine kleine Wundertüte für deine Farbleidenschaft.

Mein Tipp:
Du kannst die Karten perfekt als Geschenkanhänger für kreative Freunde nutzen und sogar mit anderen Kreativen tauschen. Mittlerweile hat sich auf Instagram eine richtige Tauschbörse entwickelt.Hier findest du sogar eine Liste der bisher erschienenen Karten zum Ankreuzen und Sammeln.

Watercolor Konfetti

Gibt es Aquarellfarben nur als Näpfchen oder aus der Tube? Nicht bei mir. Aquarellfarben in Tuben müssen mindestens fünf Jahre lang unverändert haltbar sein. Dies gelingt nur durch starke Konservierungsmittel. Doch die beste und langlebigste Methode, Farben dauerhaft haltbar zu machen, ist das Trocknen - so, wie du es auch von deinen Näpfchen kennst.

Watercolor Konfetti sind kleine, getrocknete Aquarellfarbtröpfchen, die ideal für deine kreativen Experimente sind.

Und so geht’s:

  1. Nimm dir deine Wunschfarbe und ein leeres (Keramik-)Näpfchen. Gib ein paar der Aquarelltröpfchen hinein und füge einige Tropfen Wasser hinzu. Besonders leicht gelingt dies mit einer Pipette.
  2. Warte ein paar Minuten und rühre deine Wasser-Farb-Mischung mit einem Zahnstocher um. Füge, falls nötig, noch etwas Wasser hinzu, und wiederhole den ersten Schritt, falls sich die Farbe noch nicht vollständig aufgelöst hat.
  3. Um dein Näpfchen komplett zu füllen, lässt du diese erste Schicht trocknen und wiederholst die ersten beiden Schritte nach einigen Tagen.


Das Aquarellkonfetti kann noch mehr:

  • Fülle deine Lieblingsfarbe mit dem passenden Konfetti wieder auf, wenn sie zur Neige geht.
  • Entwickle eigene Farbrezepte und -töne, indem du direkt verschiedene Farbplättchen verwendest. So musst du deinen Wunschfarbton nicht ständig neu mischen, sondern kannst dir gleich eine größere Menge herstellen.
  • Kombiniere schöne Farbtöne mit Schimmereffekten – wie wäre es zum Beispiel mit Buff Titanium mit leichtem Rosé-Schimmer oder einem Olivgrün mit Bronze-Schimmer? Deiner Experimentierlust sind keine Grenzen gesetzt.
  • Befülle nicht nur Näpfchen mit Farben: Auch deine Bubble-Palette, Muscheln, Eichelköpfchen, Walnussschalen und vieles mehr können zu deiner individuellen Farbpalette werden und eignen sich wunderbar als Geschenkidee für kreative Freunde.


Pflege:

Deine Aquarelltröpfchen sind durch das Trocknen unbegrenzt haltbar. Lagere sie trocken, vor Nässe geschützt und nicht zu warm. Sollten sie dennoch anfangen, aneinander zu kleben, reicht es aus, sie auf eine warme Heizung zu stellen oder ein paar Reiskörner hinzuzufügen. Für ein grammgenaues Dosieren deiner selbst entwickelten Farbrezepte kannst du deine Farbplättchen auch vorsichtig zerschneiden.

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Detailverliebt

Richtig gute Farben verdienen richtig gute Pinsel.
In Zusammenarbeit mit den renommierten Nürnberger Pinselmachern von da Vinci ist nicht nur das Boho Watercolor Set mit fünf vielseitigen Basispinseln entstanden – darunter kleine und mittlere Rundpinsel, ein Flachpinsel, ein Schlepperpinsel und ein Verwaschpinsel – sondern auch ein Set speziell für Detailverliebte.

Retuschierpinsel, wie sie im Secret Places Watercolor Set enthalten sind, haben eine besondere Eigenschaft: Sie lassen sich außergewöhnlich präzise kontrollieren. Das verkürzte Pinselhaar ermöglicht es dir, feine Details, saubere Linien und perfekte Ränder zu ziehen – selbst wenn du gerade erst mit dem Malen beginnst. Sogar Lettern und Kreise gelingen mit diesen Pinseln mühelos.

Mein Tipp:
In der Banderole versteckt sich eine kleine Überraschung - du erhältst nicht nur drei liebevoll gestaltete Motivvorlagen, sondern lernst auch deine Pinsel von ihrer besten Seite kennen.

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Die Magie der Erde

Vom Ursprung der Farben bis zu modernen Aquarellfarben

Farben begleiten die Menschheit seit Jahrtausenden. Die ersten Pigmente wurden aus der Erde gewonnen - Mineralien, Lehm und Ton sorgten bereits in der Steinzeit für die ersten leuchtenden Farbstriche auf Höhlenwänden. Noch heute können wir in weltberühmten Höhlenmalereien wie in Lascaux oder Altamira diese natürlichen Farbtöne bewundern: warme Ocker-, Rot- und Braunnuancen, die durch ihre mineralische Herkunft besonders dauerhaft und strahlend sind.

Diese Tradition lebt in modernen Aquarellfarben weiter. Viele hochwertige Künstlerfarben basieren noch immer auf diesen natürlichen Erdstoffen - sanft, leuchtend und lichtecht. 

Wer mit erdigen Aquarellfarben arbeitet, verbindet somit Jahrtausende alte Tradition mit moderner Kreativität. Jede Linie, jeder Farbverlauf erzählt nicht nur eine Geschichte, sondern bringt die ursprüngliche Kraft der Natur direkt auf das Papier.

Im limitierten eARTh Kasten findest die 16 schönsten Erden aus aller Welt. Goldgelber Ocker, Umbren, graue und schwarze Erden, intensiv erdige Rotnuancen - die eARTh Farben haben eine natürliche Eleganz.
Und das Beste - im Herbst 2025 werden ausgewählte Töne als Einzelnäpfchen wiederkommen.

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Elements - Eine Reise durch Island

Welche Farbe hat die Luft? Wie sieht Feuer aus, wenn es tanzt? In welchen wunderschönen Tönen spricht die Erde? Und welche Nuancen trägt das Wasser in sich?

Inspiriert von der wilden, ungezähmten Natur Islands, seinen kristallklaren Gletscherseen, dem tosenden Ozean, eruptierenden Vulkanen, tiefschwarzen Lavaströmen und schwefeligen heißen Quellen, entstand das Elements-Konzept.
Zwölf limitierte Farbtöne, abgefüllt in von Hand gefertigten Keramiknäpfchen, entführen dich in eine Welt aus Feuer, Wasser, Erde und Luft.

Gemeinsam mit da Vinci durfte eine einzigartige, speziell entwickelte Pinsel-Edition entstehen. Mit dem digitalen Workbook, gefüllt mit Vorlagen, spannenden Hintergrundinformationen zu den Farben, inspirierenden Übungen und einem gemeinsamen Mal-Stream, nahm die Reise schließlich ihren Anfang.

Im Juli 2023 startete dieses aufregende Abenteuer und nun sind alle Kästen des limitierten Elements-Konzepts bei euch angekommen. Ich freue mich riesig über all die wundervollen Illustrationen, die ihr damit erschafft. Jede einzelne zeigt, dass die Elemente weiterleben - in euren Händen, euren Ideen und euren Kunstwerken.

Wird es das Elements-Set noch einmal geben?
Nein - denn es ist Zeit für neue Abenteuer.

Lust auf noch mehr Farbgeschichten?

Diese drei Bücher sind meine Lieblinge aus der mittlerweile guten Sammlung an Büchern über Farben, Pigmenten und all ihren Geschichten dahinter.

Unbezahlte Werbung wegen Produktfotos

Fortsetzung folgt...